1. Mitgliederversammlung vom 21. Februar 2001
des Vereins "Freund des Alten Landes Belgard"
Leider hat es lange gedauert, bis nun endlich nach unserer Gründungsversammlung im Februar unserem Verein die Gemeinnützigkeit attestiert wurde. Zwei Finanzämter konnten sich zuerst nicht wegen der Zuständigkeit einigen. Nach allem muß der Vereinssitz aus formalen Gründen der Wohnort des Geschäftsführers sein. Entscheidend ist, daß wir nun durch Bescheid des Finanzamtes Düsseldorf-Mettmann vom 02.05.2001 aufgrund unserer Förderung der Völkerverständigung als gemeinnützig gelten.

Die am 21.02.2001 in Lüneburg beschlossene Satzung und eine Liste der Gründungsmitglieder liegen an.

Die Vorstandswahlen der Gründungsversammlung führten, wie Sie wissen, zu diesen Ergebnissen :

1. Vorsitzende: Barbara Haverland

1. Stellvertreter: Harald Lutter

2. Stellvertreter: Manfred Pleger

Kassenwart: Lore Baehr

Beisitzer: Dieter Schimmelpfennig, Willi Krause, Norbert Schulz und Günther Beilfuß

Kassenprüfer: Ingrid Ebel und Heinz Ott

Die Abstimmung über die Satzung sowie die Wahlen erfolgten ohne Gegenstimmen.

Der Bericht über unseren Freundeskreis in der Pommerschen Zeitung hat ein Echo gehabt. Einige unserer Freunde, die im Februar in Lüneburg nicht dabei waren, hielten den Namen "Land Belgard" nicht für glücklich. Sie wurden inzwischen überzeugt, daß diese überkommene Bezeichnung in ihrer Offenheit so neutral ist, daß sie auf keine Verwaltungsgrenzen festgelegt ist und niemanden ausschließt, weder die Schivelbeiner, noch die Polziner oder die Körliner.

Nach Ziel und Zweck unseres Freundeskreises wollen wir neben der Pflege unserer Gemeinschaft und der Anknüpfung von Beziehungen zu den heutigen Bürgern der Heimat noch vorhandene Kulturdenkmale aus deutscher Zeit pflegen oder wiederherstellen. In den politischen Repräsentanten von Stadt und Kreis haben wir zu unserer Freude hierfür Partner gefunden, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten. Mit dem Gedenkstein zum 700. Jahrestag der Stadtrechte hatte es begonnen. Und es geht weiter.

Nach unseren ersten Gesprächen mit Landrat und Bürgermeister sah es so aus, wie wenn demnächst schon das Alte Rathaus mit den daneben liegenden Häusern renoviert und zu einem Heimatmuseum und Kulturzentrum ausgebaut würde. Doch hat sich jetzt gezeigt, daß die hierfür gedachte Stiftung von der Stadt allein getragen wird. Anderen Institutionen und Gruppen soll jedoch die Gelegenheit zur Mitwirkung gegeben werden: Sobald Näheres feststeht, werden wir Sie informieren.

Das gilt insbesondere für das weitere planerische Konzept betreffend das Alte Rathaus wie darüber hinaus die gesamte Altstadt. Auch schon das Projekt Altes Rathaus wird wegen vordringlicher sozialer Aufgaben der Stadt in absehbarer Zeit nur dann zu verwirklichen sein, wenn zu den beschränkten Mitteln der Stadt Zuschüsse und Spenden Dritter hinzukommen. Eine finanzielle Hilfe durch uns könnte so die Entwicklung vorantreiben. Im Rahmen des Möglichen bemüht man sich doch schon jetzt nach Kräften. So konnten wir auch beruhigt feststellen, daß das Dach des Alten Rathauses inzwischen instandgesetzt und der Uhrturm in Arbeit ist, auch wenn das Gebäude selbst noch in seiner Substanz gesichert werden muß.

Unabhängig davon hat sich aus unseren Gesprächen der Gedanke entwickelt, noch vorhandene Grabsteine der Friedhöfe an der Körliner Straße in würdiger Weise zusammenzulegen. Auch dies wollen wir im Juni weiter besprechen und uns dann dazu äußern, ob und wie wir uns an den dadurch entstehenden Kosten beteiligen können.

Damit sind wir bei den Finanzen. Wie Sie wissen und in der Satzung nachlesen können, haben wir als Jahresbeitrag pro Person 60 DM bzw. 30 EUR festgelegt, für Ehepaare 100 DM bzw. 50 EUR. Wir bitten den jeweiligen Betrag auf unser Konto bei der Hamburger Sparkasse zu überweisen. Nach Ihrer Einzahlung erhalten Sie zum Ende des Jahres von Frau Baehr, als Verwalterin unserer Finanzen, für Ihr Finanzamt eine Zuwendungsbestätigung bzw. Spendenbescheinigung, womit Sie dann Ihren Beitrag und gegebenenfalls Ihre weitere Spende von der Steuer absetzen können.

Unser Verein, einfacher gesagt: unser Freundeskreis, ist jetzt also auch förmlich in der Welt. Dieser ersten Information werden weitere folgen. Und wenn Sie Ihrerseits Anregungen oder auch Kritik betreffend unsere Arbeit haben, wären wir für entsprechende Äußerungen dankbar.

Wir bitten Sie, in Ihrem Bekanntenkreise auf unsere Existenz und natürlich auf unsere Ziele aufmerksam zu machen und so weitere Mitglieder oder freundliche Spender für unsere Heimat zu werben!

Weitere an einer Mitgliedschaft Interessierte wenden sich bitte einfach per Postkarte oder telefonisch an die Unterzeichner oder an Frau Baehr; auch eine Überweisung des Beitrages auf das oben aufgeführte Konto (unter Angabe des Adresse!) reicht aus. Wir nehmen Sie dann in die Mitgliederliste mit auf und kommen von uns aus auf das neue Mitglied zu.

Freundliche Frühlingsgrüße

Ihre und

[28.05.2001]