| 2. Mitgliederversammlung vom 25. August 2001 des Vereins "Freund des Alten Landes Belgard" |
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Gelegentlich unseres Heimatkreistreffens in Celle bitten wir Sie namens
des Vorstandes für Sonnabend, den 25.08.2001 um 14 Uhr im Thaer-Zimmer
der Congress-Union zu einer Mitgliederversammlung zusammenzukommen. Wir möchten mit ihnen diese Themen besprechen: 1. Arbeitsgespräche mit Bürgermeister und Landrat in Belgard 2. Erörterung der sich daraus ermöglichenden Aktivitäten 3. Die finanzielle Situation 4. Das 5. Belgard-Seminar 5. Pommerntreffen am 10.05.2002 in Erfurt 6. Unser Freundeskreis und seine Stellung im Heimatkreisausschuß 7. Verschiedenes Vorbereitend dazu berichten wir zu: 1. Arbeitsgespräche in Belgard: a) Projekt Altes Rathaus: Dach und Turmaufbau sind erneuert. Die Hauswände sollen zunächst fixiert werden. Für das Museum sind als erster Abschnitt 200 qm vorgesehen. Daneben sollen Standesamt, ein Konferenzraum und zwei Apartments für Partnerschaftsgäste errichtet werden. Offen ist weiterhin, ob, und wenn woher überörtliche Mittel beschafft werden können. Die der Stadt allein reichen nicht, um das Projekt innerhalb der nächsten Jahre fertigzustellen. b) Die Stiftung zur Erneuerung der Altstadt hat sich konstituiert. Der Bürgermeister nimmt die Aufgaben des Präsidenten wahr, der nach der Satzung die Geschäfte der Stiftung leitet. Stiftungs- und Programmrat sind noch nicht gebildet. Das Projekt Altes Rathaus hat nach Versicherung des Bürgermeisters Vorrang vor allen anderen die Altstadt betreffenden Aufgaben. Ein besonderes Konto werde zur Zeit eingerichtet und uns genannt werden. c) Lapidarium: Bürgermeister und Landrat haben ihr grundsätzliches Einverständnis gegeben, die auf den Friedhöfen noch etwa 30 vorhandenen Grabplatten und -steine in würdiger Weise zusammenzulegen und mit einem Gedenkstein zu versehen. Man sieht einem konkreten Vorschlag unsererseits mit Interesse entgegen. Wir werden uns dabei auch zur Kostenfrage (vor allem betreffend den Stein) äußern müssen. d) Das 5. Belgard-Seminar: Bürgermeister und Landrat begrüßen es, das nächste Seminar in Belgard stattfinden zu lassen, möglicherweise in der neuen, hochmodernen Grundschule Nr. 5 an der Körliner Straße (in der alten Artilleriekaserne). Neben geschichtlichen Fragen soll die Entwicklung der Selbstverwaltung und die der Belgarder Region thematisiert werden. Die Bevölkerung soll gezielt angesprochen und auch eingeladen werden, so insbesondere Vereinsvorsitzende, Kommunalpolitiker, Lehrer und die Abiturklassen. Die Ostsee-Akademie ist grundsätzlich bereit, die Veranstaltung mit uns zu organisieren und mit einer Simultan-Übersetzungsanlage das Ganze wirkungsvoll zu unterstützen. e) Pressekontakte: Der Landrat hat sich bereit erklärt, Artikel von uns (auch aus der Pommerschen Zeitung) im Belgarder unterzubringen, dem Informationsblatt des Kreises. Das ist auch bereits geschehen. Der Bürgermeister erklärt gleiches für die Belgarder Stimme, die 14tägig als Beilage der Kösliner Stimme erscheint. 2. und 3. Mögliche Aktivitäten und unsere Finanzsituation: Wenn unseren Worten Taten folgen sollen, benötigen wir Geld. Das gilt besonders für das erste Ziel, das wir uns vorgenommen haben, die Renovierung des Alten Rathauses. Da wir von Anfang an davon gesprochen haben, die polnischen Arbeiten zu unterstützen, steht ein finanzieller Beitrag unsererseits an, da wir schlecht selber mit Hand anlegen können. Das gilt auch für die Erhaltung der deutschen Grabsteine. Unser Vermögen besteht buchmäßig zur Zeit aus 1.080 DM ( = 18 x 60 DM) aus den Beitragsforderungen. Mit diesem Geld allein können wir kaum etwas bewirken. Wir brauchen darum mehr Mitglieder für ein höheres Beitragsaufkommen. Daneben müssen wir uns darum bemühen Spenden einzuwerben. Wir hatten Sie in unserem ersten Rundschreiben um entsprechende Versuche gebeten. Ergänzend sind jetzt auch die früheren Teilnehmer an den ersten Belgard-Seminaren und den Belgard-Reisen angeschrieben worden. 4. Das 5. Belgard-Seminar wurde schon oben unter Punkt 1 d angesprochen. Wir dachten zuerst daran, es im Frühjahr zu veranstalten. Doch auch wegen des Pommerntreffens im Mai denken wir nun daran, eventuell wieder Anfang Juni nach Belgard zu fahren. Denn eine so lange Reise nur wegen der dreier Seminartage zu unternehmen, ist wohl für viele schwer zu verkraften. Deswegen erscheint es vernünftiger, die übliche Heimatfahrt mit dem Seminar zu verbinden. Es fragt sich nur, ob und wie das von der Ostsee-Akademie akzeptiert wird; die Gespräche laufen. Notfalls werden wir das Seminar in eigene Regie nehmen müssen. Nur würde uns dann bedauerlicherweise keine simultane Übersetzungsanlage zur Verfügung stehen! 6. Unsere Stellung im und zum Heimatkreisausschuß wurde mitunter fragend angesprochen. Wir sehen hier keine Probleme. Denn wir sind keinerlei Konkurrenzorganisation, sondern betrachten uns - von Anfang an - wie die verschiedenen anderen sportlichen, schulischen und dörflichen Gemeinschaften als Teil eines Ganzen, arbeiten also im Rahmen des HKA (von dem wir allerdings künftig eine stärkere Aktivität erwarten). Mit schönen Sommergrüßen und auf ein Wiedersehen in Celle Ihre und |
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