10. Mitgliederversammlung vom 8. April 2009
des Vereins "Freund des Alten Landes Belgard"
Einladung zum 13. Belgard-Seminar vom 8. - 11. April 2009 in der Ostsee-Akademie in Travemünde und zugleich zur 10. Mitgliederversammlung am 8. April 2009 um 16.15 Uhr


Liebe Freunde!

Mein letztes Schreiben vom 3. September 2008 enthielt den Bericht über unser 12. Seminar und die 9. Mitgliederversammlung. Zugleich kündigte ich meinen endgültigen Abschied aus der Leitung unseres Freundeskreises an. So bat ich darum, mir alsbald mitzuteilen, wer bereit ist, das nächste Seminar zu organisieren. Niemand meldete sich. So sprang Manfred Pleger dankenswerterweise in die Bresche. Er hat das anstehende Seminar vorbereitet. Der Termin in der Karwoche ist besonderer Art. Dennoch hoffe ich, daß viele von Ihnen kommen können, da das Treffen wegen der auf der Mitgliederversammlung anstehenden Entscheidungen für unseren Freundeskreis von besonderer Bedeutung ist.

Das Thema des Seminars entspricht nicht dem, was wir vorhatten. Herr Bürgermeister Strzalkowski hatte im Sommer vorgeschlagen, das Gemeinsame in der deutschen wie in der polnischen Geschichte samt ihren Traditionen zu behandeln: bezogen auf unser Belgard, ihr Bialogard. Herr Swirko hatte Herrn Ziburski und mir damals nach einer langen Verhandlung zugesichert, uns demnächst konkrete Vorschläge zu unterbreiten. Doch bis heute haben wir wieder keinerlei Nachricht erhalten. Herr Pleger hat dann im Rahmen der von ihm übernommenen Aufgabe vorgesehen, daß wir uns mit dem 30jährigen Krieg befassen. Das ist ein für Pommern und Deutschland höchst bedeutsames Kapitel unserer politischen Geschichte. Unser Pommernland war abgebrannt und das alte Herzogshaus erloschen. Das alte Reich hatte praktisch zu bestehen aufgehört; die einstigen Teilherzogtümer waren souverän geworden und entwickelten eine skrupellose Machtpolitik gegeneinander. Mit Herrn Prof. Matthee haben wir als Referenten einen ausgezeichneten Kenner der Materie.

Die Mitgliederversammlung findet schon am Mittwoch, dem 8. April um 16.15 Uhr statt. Es werden also gleich zu Beginn des Seminars die Weichen gestellt. Mein Vorschlag einer Tagesordnung ist beigefügt. Die einzelnen Punkte dürften aus sich heraus verständlich sein. Im übrigen:

Zu Pkt. 8: Neuwahlen sind satzungsgemäß alle zwei Jahre fällig.

Zu Pkt. 9: Da ich nicht mehr kandidiere und somit nicht mehr die Geschäfte des Vereins führen werde, kann Erkrath nicht mehr Sitz des Vereins sein. Der Wohnort des / der neuen Vorsitzenden ist einzufügen.

Zu Pkt. 11: Die Zusammenarbeit mit unseren polnischen Mitgliedern bzw. Partnern läßt zu wünschen übrig. Zwar erhalte ich zu Ostern und Weihnachten Glückwunschkarten von Bürgermeister und Landrat, doch blieben meine Schreiben ohne Antwort. Das gilt auch für Absprachen betreffend die Seminare. Ich bedaure das. Selbst zur Eröffnung des Heimatmuseums hatten wir keine Information oder Einladung erhalten.

Pkt. 9 NEU: Wie dem Tagungsordnungsvorschlag zu entnehmen ist, werden wir aus vereinsrechtlichen Gründen die Konsequenzen ziehen müssen, wenn wider Erwarten kein Nachfolger für mich gewählt werden sollte. Denn ein Verein ohne einen verantwortlichen Vorsitzenden ist nicht handlungsfähig. Die Auflösung, die ja auch in unserer Satzung vorgesehen ist, wäre dann die unausweichliche Folge. § 3 Abs. 7 der Satzung sieht vor, daß das vorhandene Vermögen dann an das Pommersche Landesmuseum in Greifswald fällt.

Die Auflösung unseres Vereins nach rund zehn Jahren guter Arbeit wäre eine traurige Angelegenheit. Ich hoffe sehr, daß sie sich vermeiden läßt. So bin ich zuversichtlich, daß jemand gewählt werden kann, der unserem Kreis dann vorsteht. Schwierig allerdings ist die Situation dadurch, daß wir fast alle in einem Alter sind, wo wir nicht mehr so viel schultern können wie einst. So partizipieren wir oft lieber an dem, was andere uns anbieten. Auch ändern sich bei manchen die Interessen. Vielleicht ist das auch der Grund, daß von unseren 40 Mitgliedern seit 2006 und 2007 insgesamt zehn, also ein ganzes Viertel, keine Beiträge mehr bezahlt haben, trotz entsprechender Erinnerung. Und für 2008 haben nur zwanzig den Beitrag bezahlt. Satzungsmäßig gilt das als Austritt (so § 4 Abs. 4 ). Doch haben wir jene faktischen Austrittserklärungen noch nicht förmlich angenommen; denn nicht nur geschwundenes Interesse, sondern einfache Vergeßlichkeit kann ja auch der Grund sein. Auf unserer Mitgliederversammlung am 8. April haben wir die Chance, mit einem neuen Vorstand einen Umschwung herbeizuführen und in unserem Freundeskreis wieder aktiver zu sein.

Für mich war es schön, mit Euch zusammenarbeiten zu können. Ich bedanke mich für Euer Vertrauen und Euer Interesse. Dem nachfolgenden Vorstand wünsche ich Glück und Erfolg! Bedauern tue ich nur, daß unsere Bemühungen um und mit den polnischen Partnern sich nicht so entwickelt haben, wie wir es gehofft hatten. Doch haben wir alten Belgarder zwei beachtliche Erfolge zu verbuchen: Den Gedenkstein am Kreishaus und das sog. Lapidarium auf dem Friedhof an der Eisenbahn. Ich freue mich darauf, viele von Ihnen in Travemünde sehen und begrüßen zu können!

In heimatlicher Verbundenheit bleibe ich immer Ihr / Euer

Dr. Harald Lutter  [6. März 2009]




Tagesordnung für die 10. Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 08.04.2009 um 16.15 Uhr in der Ostsee-Akademie in Travemünde:


1. Eröffnung

2. Wahl eines Protokollführers

3. Beschlußfassung über die vorgelegte Tagesordnung

4. Genehmigung des letzten Protokolls vom 03.09.2008

5. Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden

6. Bericht zur Finanzlage
a) Kassenführerin
b) Kassenprüfer

7. Entlastung des Vorstandes

8. Neuwahlen
a) Vorsitzende/r
b) Erster und
c) Zweiter Stellvertreter
d) Kassenführer
e) Beisitzer (maximal 5)
f) Zwei Kassenprüfer

9. Satzungsänderung: Der Sitz des Vereins ist gem. § 1 Abs. 3 Erkrath. Mit der Wahl eines / einer neuen Vorsitzenden sind die Geschäfte von dessen / deren Wohnort aus zu führen. Aus steuerrechtlichen Gründen ist dies dann neu zu konkretisieren. So muß es alsdann heißen: Sitz des Vereins ist der Wohnort des / der Vorsitzenden: zur Zeit ....

10. Finanz- und Haushaltsplanung 2009

11. Zusammenarbeit mit Stadt und Kreis Bialogard

12. Seminare: Aussprache über die nächsten Themen

13. Einbindung in den Heimatkreis Belgard / Schivelbein (Heimatkreisausschuß und Kreistreffen)

14. Heimatfahrten 2009

15. Verschiedenes

Achtung! Sollte es unter Pkt. 8 a) nicht zur Wahl einer / eines neuen Vorsitzenden kommen, dann entfallen die weiteren Punkte ab 8 b) bis einschließlich Pkt. 13 mit den oben vorgesehenen Themen. Statt dessen muß dann folgen:

Pkt. 9 NEU: Auflösung des Vereins

Die ursprünglichen Punkte 14 und 15 bleiben.




Protokoll der 10. Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 8. und Sonnabend, dem 11. April 2009 in der Ostsee-Akademie in Travemünde:


Beginn am Mittwoch, 8.4.2009 um 16.30 Uhr

13 stimmberechtigte (davon vier durch schriftliche Vollmacht vertretene) Mitglieder: Bahr, Beilfuß, Bonneß, Ebel, Geiger, Hoffmann, Jentner, Lutter, Ott, Pleger, Wachholz, Zernott und Ziburski


1. Eröffnung

Herr Lutter als Vorsitzender begrüßt. Er erinnert daran, daß er bei den anstehenden Wahlen für den Vorstand nicht mehr zur Verfügung stehe. Da sein erster Stellvertreter zurückgetreten sei und der zweite keine Aufgaben mehr übernehmen wolle, sei ein kompletter neuer Vorstand zu finden, nach dem Austritt Frau Baehrs auch ein Finanzverantwortlicher. Seine diesbezüglichen Gespräche seien ergebnislos gewesen. Er macht erneut auf die eventuelle Notwendigkeit einer Auflösung des Vereins aufmerksam.

Der Vorsitzende bedauert, daß die polnischen Partner sich weder gemeldet haben noch erschienen sind.

Es wird des verstorbenen Mitgliedes Willi Riehn gedacht.


2. Wahl eines Protokollführers

Da niemand bereit ist, diese Aufgabe wahrzunehmen, übernimmt sie unter Zustimmung aller der Vorsitzende.


3. Beschlußfassung über die vorgelegte Tagesordnung

Herr Pleger beantragt, den Punkt 9 Satzungsänderung vorzuziehen. Wir müßten den Verein auf eine breitere Grundlage stellen und die Landsleute aus dem Raum Schivelbein und Bad Polzin mit einbeziehen; auch solle der Beitrag gesenkt, der Aufgabenkatalog geändert werden und eine Umbenennung als Historischer Verein erfolgen. Der Vorsitzende verweist darauf, daß mit Einladung und der vorgeschlagenen Tagesordnung nur eine Satzungsänderung betreffend den Sitz des Vereins zulässig ist. Derart umfassende Änderungen der Satzung, wie jetzt vorgeschlagen, dürften nicht aus dem Stegreif behandelt werden. Er bedauert, daß ihm diese Vorschläge nicht vorher zur Hineinnahme in die Tagesordnung mitgeteilt worden seien. Der Vorsitzende erinnert daran, daß er mit Herrn Pleger seit Jahren vergeblich versucht habe, die Schivelbeiner und Polziner hinzuzugewinnen. Herr Pleger erklärt, daß man dort jetzt dafür offen wäre. Eine lange und intensive Diskussion schließt sich an.

Herr Pleger schlägt gegen 18 Uhr vor, die Versammlung zu unterbrechen bzw. zu vertagen und am Sonnabend um 9 Uhr fortzuführen. Der erweiterte Punkt Satzungsänderung solle vorgezogen, dann die anderen Punkte behandelt werden, insbesondere auch die Wahlen. Die Mitglieder stimmen dem zu. Der Vorsitzende stellt seine Bedenken wegen der besonderen Situation des Vereins zurück. Herr Pleger und der Vorsitzende werden die neuen Satzungsformulierungen in einer Neufassung vorbereiten. Es wird somit gemäß der geänderten Tagesordnung verfahren.

Unterbrechung der Versammlung
um ca. 18.15 Uhr


Fortsetzung am Sonnabend, 11. 4. 2009 um 9.20 Uhr

9. Satzungsänderung

Der Vorsitzende legt den mit Herrn Pleger abgestimmten Entwurf der Neufassung der Satzung vor. Er enthält neben kleineren stilistischen Korrekturen insbesondere diese neuen Passagen:

Der neue Name:
Historischer Verein der Lande Belgard, Schivelbein und Bad Polzin

§ 1 Abs. 3
Der Verein hat jetzt seinen ständigen Sitz in Celle, wo wir im Rahmen des Heimatkreises immer wieder zusammenkommen.

§ 2 Abs. 1 und 2
Die besondere Hervorhebung von Stadt und Kreis Bialogard entfällt, das gilt auch für die dort bislang vorgesehenen Aktivitäten. Dies geschieht schon allein deswegen, weil jetzt die Bereiche dreier Städte und Kreise als potentielle Partner anstünden, was organisatorisch nicht zu verkraften wäre.

§ 4 Abs. 2
Der Mitgliedsbeitrag wird halbiert.

§ 7 Abs. 4
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn drei (statt vorher sieben) Mitglieder anwesend oder vertreten sind.

§ 7 Abs. 6
Das Erfordernis einer qualifizierten Mehrheit bei wichtigen Entscheidungen wurde gestrichen.

§ 7 Abs. 7 = neuer Abs. 6
Eine 2/3-Mehrheit ist bei Ausschluß eines Mitgliedes und bei Auflösung des Verein erforderlich.

§ 8 Abs. 1
Es kann ein stellvertretender Kassenprüfer gewählt werden.

§ 8 Abs. 2
Die Wiederwahl soll künftig unbeschränkt zulässig sein.

§ 9 Abs. 1
Die Neufassung der Satzung tritt am 1. Juli 2009 in Kraft.

§ 9 Abs. 2
Wer seinen Beitrag für 2009 bereits voll bezahlt hat, dem wird wegen der Herabsetzung ab 1. Juli die Überzahlung für das nächste Jahr angerechnet.

Zu § 7 Abs. 4 und 6 sowie § 8 Abs. 2 der Neufassung fanden Teilabstimmungen statt, es gab jeweils eine Gegenstimme und eine Enthaltung. Die Gesamtabstimmung ergab Einstimmigkeit (ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen).


4. Genehmigung des letzten Protokolls vom 03.09.2008

Der Vorsitzende berichtigt die in jenem Rundbrief gemachte Aussage betreffend den Zuschuß zum Belgarder Kirchenbuch Herrn Plegers. Richtig sei, daß es bei der entsprechenden Abstimmung eine Gegenstimme gab. Es erhebt sich kein Widerspruch. Das Protokoll ist genehmigt.


5. Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden

Der Vorsitzende berichtet: Die Gemeinnützigkeit des Vereins ist aufgrund der vorgelegten Berichte vom Finanzamt Düsseldorf-Mettmann mit Bescheid vom 10.12.2008 bestätigt worden. Wir sind zugleich von der Körperschafts- wie der Gewerbesteuer freigestellt. Das gilt bis 2011. Dann ist ein erneuter Antrag fällig.

Die Zusammenarbeit mit der polnischen Seite bei der Gestaltung der Seminare war nicht erfolgreich. Im Sommer gemachte Zusagen für dieses Seminar wurden nicht eingehalten. Jetzt ist auch niemand erschienen. Es fragt sich, welches Interesse man dort überhaupt noch an uns hat. Diese Frage wird auszudiskutieren sein. Das sei auch wegen der Gedenkstätte auf dem Friedhof an der Eisenbahn nötig.

Der Vorsitzende bedankt sich für die über zehn Jahre sich erstreckt habende Zusammenarbeit im Freundeskreis. Er erhofft sich für die Zukunft neue Gesichter und frischen Wind für den Verein.

Zusätzlich: In Sachen Friedhof kommt die Aufwandsentschädigung für Herrn Büge zur Sprache. Es bleibe zu prüfen, ob das ihm gewährte Geld nicht zu hoch angesetzt ist.

Der zweite Stellvertreter berichtet kurz über sein Tun und erklärt, weiterhin zur Vertretung bereit zu sein.


6. Bericht zur Finanzlage

a) Kassenführerin
Frau Baehr legt die Abrechnung zum Jahresschluß 2008 vor. Der Verein hat danach per 31.12.2008 ein Finanzvermögen von 3.147,53 EUR.

b) Kassenprüfer
Frau Wachholz erstattet den Prüfbericht. Danach ist alles korrekt getätigt und verbucht worden. Sie beantragt die Entlastung des Vorstandes.


7. Entlastung des Vorstandes

Die Entlastung wird einstimmig erteilt.

Der Vorsitzende bedankt sich bei Frau Baehr für ihre in all den Jahren so akkurat geleistete Arbeit.


8. Neuwahlen

a) Vorsitzende/r

Der amtierende Vorsitzende bittet um Vorschläge zur Wahl. Herr Beilfuß schlägt Herrn Pleger vor und Herrn Ziburski als Zweiten Stellvertreter. Herr Pleger erklärt sich bereit, den Vorsitz bis auf weiteres zu übernehmen. Er seinerseits schlägt neben Herrn Ziburski als Kassenführerin Frau Ebel vor, als Beisitzer Herrn Beilfuß und als Kassenprüfer die Herren Bonneß und Jandt. Der Vorsitzende läßt Wahlzettel verteilen.

Herr Pleger verlangt eine offene Abstimmung en bloc für alle gerade gemachten Vorschläge. Der Vorsitzende erklärt dies unter Hinweis auf die noch verbindliche alte Satzung (§ 6 Abs. 7) für unzulässig, wonach alle Vorstandsmitglieder in geheimer Wahl einzeln zu wählen sind. Das habe auch gute Gründe; die Gewählten wissen so, wie viele Mitglieder ihn wirklich tragen. Es wird dementsprechend gewählt.

Wahlergebnis: Bei 13 Stimmberechtigungen 12 abgegebene Stimmen,
davon 10 JA und 2 ENTHALTUNGEN. Herr Pleger nimmt die Wahl an.


b) Erster Stellvertreter

Herr Pleger schlägt vor, die Position unbesetzt zu lassen, bis er von den Schivelbeinern oder den Polzinern später jemanden dafür gewinnt. Da kein anderer Vorschlag gemacht wird, gibt es insoweit nichts zu wählen.


c) Zweiter Stellvertreter

Der von den Herren Beilfuß und Pleger vorgeschlagene Herr Ziburski stellt sich zur Wahl. Wahlergebnis: Von 13 Stimmen 12 JA und 1 ENTHALTUNG.


d) Kassenführer

Die von Herrn Pleger vorgeschlagene Frau Ebel stellt sich zur Wahl. Wahlergebnis: Von 13 Stimmen 11 JA und 2 ENTHALTUNGEN.


e) Beisitzer (maximal 5)

Der von Herrn Pleger allein vorgeschlagene Herr Beilfuß stellt sich zur Wahl. Wahlergebnis: Von 13 Stimmen 8 JA und 5 NEIN-Stimmen.


f) Zwei Kassenprüfer

Die von Herrn Pleger vorgeschlagenen Herren Bonneß und Jandt stellen sich zur Wahl. Der noch amtierende alte Vorsitzende weist darauf hin, daß Herr Jandt interessierter Gast, aber kein Mitglied sei. Es habe ihm keine Beitritterklärung vorgelegen. Herr Pleger erklärt, daß er seinen Antrag kenne. Der Vorsitzende läßt daraufhin wählen. Wahlergebnis: Von 13 Stimmen 13 JA-Stimmen.


Nachdem alle anderen ihre Wahl angenommen haben, gratuliert der alte Vorsitzende den Gewählten.


11.10 Uhr - Herr Pleger übernimmt als neuer Vorsitzender die Sitzungsleitung.

Herr Pleger dankt Herrn Lutter für die geleistete Arbeit. Er habe sich um den Verein verdient gemacht. Auch Frau Baehr wird gedankt.

Er erklärt, beim herbstlichen Heimatkreistreffen in Celle in einer weiteren Mitgliederversammlung die Nachwahlen vornehmen lassen zu wollen. Da dies ja nur 10 Minuten dauern werde, könne man das problemlos in das Programm des Kreistreffens einbinden.


11.20 Uhr - Herr Pleger unterbricht die Sitzung zu einer Pause.

11.30 Uhr - Herr Pleger unterbricht die Mitgliederversammlung zu einer Fortsetzung des Seminars durch Herrn Ziburski.


12.00 Uhr - Herr Pleger setzt die Mitgliederversammlung fort und erklärt, daß die bislang nur als Gäste anwesenden Frau Buchardi und die Eheleute Jandt nunmehr Mitglieder seien.


10. Finanz- und Haushaltsplanung 2009

Keine Wortmeldungen.


11. Zusammenarbeit mit Stadt und Kreis Bialogard

Herr Lutter wird anknüpfend an seine persönlichen Bemühungen um gute Beziehungen zu den polnischen Partnern Bürgermeister und Landrat anschreiben und sie dabei über die Neuorientierung des Vereins informieren. Auch wenn sich unsere früheren Erwartungen als zu optimistisch erwiesen haben, sollten wir versuchen, die Kontakte so gut wie möglich aufrechtzuerhalten. Er werde sein Schreiben mit Herrn Pleger abstimmen.


12. Seminare: Aussprache über die nächsten Themen

Der neue Vorsitzende beabsichtigt, künftig nicht mehr so viele Vorträge zu bringen, sondern mehr Filme. Es sollten künftig auf einem Seminar mehrere Themen nebeneinander behandelt werden. Die Abende sollen ganz für Gespräche freigehalten werden. Wir müßten prüfen, was wir wollen und was wir können bzw. wer von uns was thematisch bearbeitet. Im übrigen würde Herr Prof. Matthee für ein Seminar über den Versailler Vertrag zur Verfügung stehen.


13. Einbindung in den Heimatkreis Belgard/Schivelbein

Herr Pleger berichtet in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Heimatkreisausschusses über seine Planungen für das Kreistreffen in Celle, das Ende August stattfinden wird. Daneben spricht er die Verwendung der Celler Kirchenkollekte für die Evangelischen Gemeinden in Belgard und Schivelbein an. Die Gelder würden seit 28 Jahren korrekt abgerechnet.


14. Heimatfahrten 2009

Die Busfahrt werde dieses Jahr nicht wie angekündigt von Herrn Beilfuß, sondern von Frau Haverland organisiert.


15. Verschiedenes

Keine Wortmeldungen.


Ende der Mitgliederversammlung um 12.35 Uhr


Als Protokollführer

Dr. Harald Lutter

Erkrath, 20. April 2009