Spenden
Falls Sie unsere Arbeit durch eine finanzielle Zuwendung unterstützen möchten:

Konto Nr. 91 22 07 07 bei der Sparkasse Celle BLZ 257 500 01

Wir sind ein als gemeinnützig anerkannter Verein. Alle Spender erhalten von uns am Jahresende eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt unaufgefordert zugesandt.





Liebe Mitbürger des einstigen Landes Belgard !

Sie sind wieder nach Celle gekommen und haben so Ihr bleibendes Interesse an unserer Heimat gezeigt. Sie werden aus der Pommerschen Zeitung erfahren haben, daß sich eine Gruppe von uns, die sich auf Belgard-Seminaren zusammengefunden hat, aus einem lockeren Freundeskreis zu einem regelrechten Verein entwickelt hat.

Ziel und Zweck unseres Vereines ist es, im Rahmen und unter dem Dach des Heimatkreises die Gemeinschaft der früheren Einwohner von Stadt und Land Belgard zu pflegen, zugleich in Liebe zu unserem Land uns respektvoll noch vorhandener Kulturwerte und Baudenkmäler anzunehmen und deren Erhaltung zu fördern. In den jetzigen polnischen Repräsentanten von Stadt und Kreis Belgard haben wir Partner gefunden, die ihre Bereitschaft erklärt haben, mit uns vertrauensvoll zusammenzuwirken.

Im Rahmen der angelaufenen Zusammenarbeit möchten wir als erstes die angelaufenen Renovierungsarbeiten am Alten Rathaus und seine Umgestaltung zu einem Heimatmuseum und Kulturzentrum unterstützen. Auch eine würdige Zusammenlegung der auf den Friedhöfen noch auffindbaren deutschen Grabsteine ist im Gespräch.

Doch unser Einfluß auf das Geschehen und so eine Verwirklichung dieser und weiterer Ideen setzt voraus, daß wir dazu auch tatsächlich einen echten Beitrag leisten. Das heißt, wir benötigen Geld. Unser Verein hat bislang erst 18 Mitglieder (einschließlich Bürgermeister und Landrat). Unser Beitragsaufkommen reicht also nicht aus, um wirkungsvoll zu helfen, pflegenswerte Zeugen der deutschen Vergangenheit unserer Heimat zu bewahren.

Wir appellieren darum an Sie, unsere Arbeit zu unterstützen und zu fördern.

Dies kann dadurch geschehen, daß Sie Mitglied werden; der Beitrag beträgt 60 DM bzw. 30 EUR pro Person oder 100 DM bzw. 50 EUR pro Ehepaar.

Ihre Hilfe kann aber auch darin bestehen, daß Sie uns statt dessen ab und zu eine Spende zukommen lassen; wir sind für jeden Betrag dankbar. Wir sichern zu, daß wir für eine zweckgerechte Verwendung der eingehenden Mittel sorgen; wir werden darüber auch regelmäßig berichten. Ihre freundliche Überweisung - mit der Angabe, ob als "Spende" oder "Mitgliedsbeitrag" - erbitten wir auf unser Konto Nr. 930 821 bei der Sparda Bank Hamburg BLZ 206 905 00. Vergessen Sie dabei nicht, Namen und Adresse anzugeben, damit Frau Baehr, als Verwalterin unserer Finanzen, Ihnen dann zum Jahresende eine von Ihrem Finanzamt anerkannte Spendenbescheinigung zusenden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre und Harald Lutter  [24.08.2001]





Liebe Mitbürger aus Belgard und seinen Nachbargemeinden!

Aus der Pommerschen Zeitung, vielleicht auch aus unserer Vorstellung beim letzten Heimatkreistreffen in Celle oder auch aus Gesprächen wissen Sie wohl, daß wir uns darum bemühen, die Gemeinschaft der früheren Einwohner von Stadt und Land Belgard zu pflegen und daß wir uns um den Erhalt alter Baudenkmäler bemühen. Manchen mag das unsinnig erscheinen, weil sie meinen, daß die Polen doch alleine sehen sollen, wie sie zurechtkommen mit dem, was einst uns gehörte. Aber nicht jedem dürfte es bewußt sein, daß sämtliche Kasernen wie auch das Lazarett noch bis 1994 mit russischem Militär belegt waren, das auf das städtische Geschehen starken Einfluß nahm. So geriet Belgard gegenüber der Entwicklung in den anderen Orten Pommerns ins Hintertreffen.... und leidet bis heute darunter. Auch uns tut das weh. Denn wir fühlen uns der alten Heimat noch immer verbunden und verpflichtet.... auch wenn heute dort eine andere Sprache gesprochen wird.

In den letzten Jahren haben wir zu den Verantwortlichen in Kreis und Stadt Verbindung aufgenommen, die sich mit ihren beschränkten Mitteln durchaus Mühe geben, Belgard und sein Umfeld wieder voran zu bringen. Auch ist es uns gelungen, der geschichtlichen Wahrheit Gehör zu verschaffen und die deutsche Vergangenheit des Landes wieder ins allgemeine Bewußtsein zu rufen. Die Leistungen, die unsere Vorfahren in und für diese Stadt erbracht haben, werden so heute öffentlich angesprochen und respektiert.

Als Mitglied des Heimatkreisausschusses ist es Frau Haverland zusammen mit Herrn Martin Lassahn aus Klempin (als Dolmetscher) zu verdanken, daß beim 700jährigen Stadtjubiläum 1999 die deutschen Belgarder in die Festlichkeiten mit einbezogen wurden. Allen, die mit ihren Spenden hierfür die finanziellen Voraussetzungen geschaffen hatten, sei hier nochmals gedankt. Nur mit dieser Hilfe war es gelungen, auf den Gedenkstein vor dem Kreishaus auch den alten Namen "Belgard" setzen zu lassen. Mit dieser finanziellen Unterstützung konnte auch die Bilderausstellung "Belgard vor 1945" im Kleist-Retzow-Stift gezeigt und die Volkstanz-Gruppe der deutschen Minderheit aus Stolp (mit u.a. der "Belgarder Viertour") vorgestellt werden. Auch die Kaffeestunde mit den heute noch im Kreis lebenden Deutschen war so ermöglicht worden.

Die polnische katholische Kirche war uns seinerzeit ebenfalls entgegengekommen und so konnten wir an den Jubiläumstagen in unserer Marienkirche Gottesdienste feiern. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war für die über 150 angereisten Belgarder ihr Abendmahl-Gottesdienst mit Superintendent i.R. Martin Zitzke. Und es war ein bewegendes Erlebnis, in unserer alten Kirche gemeinsam Luthers stolzes Lied „Ein' feste Burg ist unser Gott` singen zu können!

Diese unsere Arbeit möchten wir fortsetzen und die angelaufenen kommunalen Aufbauleistungen unterstützen. Denn wir sind froh, daß die Stadt nun dabei ist, aus der Lethargie zu erwachen. Denken wir besonders an die angelaufenen Renovierungsarbeiten am Alten Rathaus in Verbindung mit den Planungen zum Bau eines Heimatmuseums und einer Begegnungsstätte im selben Gebäudekomplex. Wir sollten diesem Tun Anerkennung zollen und unseren Obolus dazu beisteuern, damit das Vorhaben so schnell wie möglich verwirklicht werden kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es uns, eine würdige Gedenkstätte für unsere Toten entstehen zu lassen. So denken wir daran, auf dem Friedhof an der Bahn noch vorhandene deutsche Grabsteine zusammenzubringen und mit einer Gedenktafel zu versehen. Erste Besprechungen mit dem Landrat und dem Bürgermeister haben stattgefunden. Nahe dem großen Kreuz ist für uns bereits eine geeignete Fläche reserviert worden. Anfang des neuen Jahres soll an Ort und Stelle dann genaueres festgelegt werden.

Bitte helfen Sie uns bei unserer Arbeit für die Heimat. Wirken Sie durch Ihre Spende - und vielleicht auch durch Ihre Tatkraft - mit, daß die deutsche Vergangenheit unserer Heimat weiterhin präsent bleibt. Wir sind für jeden Betrag / Beitrag dankbar. Für eine zweckgerechte Verwendung der eingehenden Mittel werden wir sorgen.

Ihre freundliche Überweisung erbitten wir auf unser Konto [siehe oben]. Bitte vergessen Sie dabei nicht, Ihren Namen und Adresse auf dem Überweisungsformular anzugeben, damit Frau Baehr, als Verwalterin unserer Finanzen, Ihnen zum Jahresende eine von Ihrem Finanzamt anerkannte Spendenbescheinigung zusenden kann.

Schön wäre es, wenn Sie auch Mitglied unseres Freundeskreises würden. Der Jahresbeitrag beträgt 60 DM bzw. 30 EUR pro Person oder 100 DM bzw. 50 EUR pro Familie. Ihre Beitrittserklärung kann ganz einfach per Überweisung an das obige Konto durch den Vermerk "Mitgliedsbeitrag" erfolgen. Sie erhalten dann unsere Satzung und werden immer über alles informiert.

Zum allmählich sich nähernden Jahresende nehmen Sie bitte schon jetzt die besten Wünsche von Frau Haverland, Herrn Pleger und mir entgegen.

Mit pommersch-heimatlichem Gruß

Ihr Harald Lutter  [22.11.2001]


P.S. In der Zeit vom 18. bis 20. Februar 2002 soll in Lüneburg unser 5. Belgard-Seminar stattfinden. Näheres dazu ab Dezember.